Schwere Geräte ziehen mit der richtigen Technik

posted am

Wenn schwere Gerät oder Frachten befördert werden müssen, dann reicht es meist nicht aus, einfach mit einem Seil hieran zu ziehen. Durch die spezielle Funktionalität der Seilwinde kann das Ziehen und Befördern erleichtert werden.  Ein sogenannter Seilhebezug arbeitet nach einem einfachen Prinzip. Über eine Rolle wird ein robustes, standhaftes Seil gezogen. Mit jeder Umschlingung der Rolle wird mehr Zugkraft aufgebaut, die selbst Fahrzeuge und große, schwere Maschinen befördern kann.

  Welche Typen von Seilwinden gibt es?

Generell gibt es vier unterschiedliche Funktionsweisen, nach denen ein sogenannter Seilzug arbeitet.  So gibt es Seilwinden Ausführungen, die manuell betrieben werden. Natürlich ist deren Leistung nicht all zu hoch, denn die Zugkraft wird durch eine einzelne Person aufgebracht. Durch das Umwinden einer Rolle, wird die Kraft der Person aber intensiviert. Wenn höhere Zugkräfte aufgebracht werden sollen, dann eignet sich eine elektrische Ausführung. Hierbei sollte man darauf achten, dass diese mit einer Regelspannung von 12 V oder 230 V arbeitet. So kann die elektrische Seilwinde selbst über die Autobatterie gestartet werden.  Durch den Einsatz von hydraulischen oder pneumatischen Ausführungen, lassen sich enorme Zugkräfte aufarbeiten. So können nicht nur kleine Geräte gezogen werden, sondern auch große Maschinen oder schwere Ladungen. 

Worauf muss man beim Kauf achten?

Besonders wichtig ist es, dass man sich beim Erwerb einer Winde, auf das Einsatzgebiet fokussiert. Zahlreiche unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten machen die Auswahl sehr schwer und können bei einer Fehlentscheidung massive Beeinflussung auf die Qualität der Arbeitsweise haben.  Zum Heben von schweren Lasten sollte eine Hubwinde genutzt werden. Diese kann massive Gewichte in horizontale Richtung bewegen. Durch eine Zugwinde, können Lasten gezogen werden. Dies ist sehr wichtig, wenn durch eine Spillwinde Bäume gefällt wurden und die Baumstämme dann abtransportiert werden müssen.  Sollten Lasten nicht nur in eine einfache Richtung befördert werden müssen, sondern in beidseitiger Richtung, dann eignet sich eine Traversierwinde. Neben dem Flaschenzug ist diese besonders vielseitig einsetzbar. Für Kranarbeiten ist die bekannte Laufkatze sehr gerne gesehen, denn sie kann hohe Lasten halten und über die Rolle langsam herablassen oder nach oben ziehen.  Je nachdem welche Lasten mit den Seilwinden bewegt werden sollen, muss auf die Angaben des Herstellers geachtet werden. Dieser gibt bezüglich der Tragfähigkeit genaue kg Angaben, die nicht überschritten werden sollten. Die Tragfähigkeit ist oftmals ein Zusammenspiel aus der Anzahl der Zugseile, sowie der Anzahl der Umlenkrollen.  Damit die Tragfähigkeit gewährleistet ist, sollte darauf geachtet werden, dass ein hochwertiges Stahlseil zum Einsatz kommt. Wenn nur geringe Gewichte bewegt werden müssen, so kann auch ein Kunststoffseil genutzt werden. Jedoch sind Stahlseile nicht nur robuster, sondern haben einen geringeren Abrieb und sind temperaturbeständiger.  Um das Arbeiten zu vereinfachen, sollte man zudem darauf achten, ob es Befestigungsmöglichkeiten gibt. Manche Arten von Winden lassen sich einfach an Rohren anbringen, sodass diese mittels einer Montageplatte an Wänden oder Schwenkarmen montiert werden. Dies vereinfacht das Arbeiten und erweitert den Einsatzbereich enorm.  Sehr wichtig ist es, dass Einsatzbeschränkungen, die den Einsatz im Außenbereich nicht möglich machen, beachtet werden und vor dem Kauf abgeklärt werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Experten, wie zum Beispiel TECHNAMATION Seilwinden GmbH Wolfgang Esser beraten.


Teilen